Therapiehunde

Unter dem Begriff Therapiehund, fassen wir drei unterschiedlich Therapiehundetypen zusammen.
Als erstes gibt es den Therapiehund: Dieser wird gezielt in einer tiergestützten medizinischen Behandlung (beispielsweise im Rahmen einer Psychotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie, Sprach-Sprechtherapie oder Heilpädagogik) eingesetzt. Er ist abzugrenzen vom Assistenzhund, der als ständiger Begleithund für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen ausgebildet und eingesetzt ist. Diese Hunde werden immer zusammen mit ihrem Hundeführer eingesetzt und leben nicht mit dem Therapeuten zusammen. Dies verhindert eine Überlastung des Hundes, da gerade diese Einsatzart sehr anstrengend für die Hunde ist.
Zweitens die Besuchshunde: Diese Hunde kennt man im Allgemeinen als „Therapiehunde“. Besuchshunde werden häufig von ehrenamtlich arbeitenden Personen geführt, um soziale Kontakte von alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen zu fördern und zu erhalten. Sie arbeiten nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene.
Der Dritte im Bunde ist der stationär arbeitende Sozialhund: Diese Hunde leben fest in einer Einrichtung, wie z.B. einer Schule, Büro, Klinik, Praxis o.Ä. und sind dort ständig anwesend. Oft schafft die Klinikleitung oder eine dazu geeignete Pflegekraft den Hund an.
In der Assistenzhundeschule Berlin besteht die Möglichkeit, alle Formen der Therapiehunde auszubilden.
Weiterhin bieten wir, mit zwei dafür geeigneten Therapiehunden, Therapiebegleitung und Besuchsdienst an.